Stutenmilch & Frauenmilch im Vergleich

(Warum hat Stutenmilch einzartige Wirkungen auf den Menschen?)

Stutenmilch enthält die bei Frauenmilch erwähnten metabolisch fördernden, immunologischen & protektiven sowie die Darmentwicklung fördernden Inhaltsstoffe ebenfalls in für den Menschen wirksamen Mengen, meist jedoch weniger als Frauenmilch. Dadurch unterscheiden sich ihre Inhaltsstoffe grundsätzlich von denen anderer Nutztiermilchen.

Das ist insofern überraschend, als vom äußeren Aspekt der Pferdes zu erwarten wäre, dass seine Milch der anderer Nutztiere ähnelt. Jedoch ist das Pferd als einziges Nutztier (neben dem Schwein) kein Wiederkäuer, wodurch sich auch sein Stoffwechsel erheblich von dem anderer Nutztiere unterscheidet.

Fassen wir zunächst noch einmal die Eigenschaften der Frauenmilch zusammen:

  • Vollständige Ernährung incl. Wassergabe mit nur einem Nahrungsmittel
  • bei so schnellem Wachstum wie nie wieder im späteren Leben
  • bei laufender Entwicklung aller Organe und des Stoffwechsels
  • bei noch unreifem Atemapparat
  • bei unreifem Verdauungssystem, das nur eingeschränkt in der Lage ist, Nährstoffe aus der Nahrung herauszulösen und aufzunehmen,
  • bei unreifer Leber, die nur eingeschränkt in der Lage ist, Nährstoffe umzubauen oder für den Körper neu zu erzeugen.
  • Unterstützung des unreifen Immunsystems

Es gibt Krankheitsituationen und Belastungssistuationen beim erwachsenen Menschen, die der Situation des Säuglingsorganismus ähneln:

  • extreme körperliche Belastungen, oder Leben unter extremen Lebensbedingungen.
  • zehrende Erkrankungen mit körperlichem Verfall (z.B. Tuberkulose, Lungenentzündung, Krebs, schwere Verwundungen, schwere Operationen)
  • Schädigungen des Verdauungssystems mit Störungen der Aufnahme der Nahrungsbestandteile in den Organismus, inclusive Erkrankungen der Leber, was dazu führt, das ein Organismus nicht mehr zu Kräften kommt.
  • Erkrankungen es blutbildenden Systems oder andere Ursachen für Blutarmut.


Wenn Sie sich das durchlesen, und mit dem vergleichen, was das kulturelle Erfahrungswissen und die Wissenschaft darüber sagen, wann Stutenmilch als Heilmittel beim Menschen eingesetzt wurde und wird, dann werden Sie feststellen, dass es sich um annähernd die gleichen Krankheits- und Belastungssituationen handelt, bei denen man Frauenmilch, abgeleitet aus ihren Fähigkeiten in der Säuglingsernährung, einsetzen könnte.

Es ist anzunehmen, dass Frauenmilch für diese Indikationen ein noch besseres Nahrungs- / Heilmittel ist. Denn sie ist die Milch, die von der Natur am besten auf den Menschen "abgestimmt" ist. Aber der Mensch hatte bisher keine Gelegenheit, Frauenmilch als Heilmittel einzusetzen, weil sie gerade einmal genug für Säuglinge vorhanden ist.

Eine der Aufgaben meiner Promotionsarbeit bestand darin, herauszufinden, warum Stutenmilch einzigartige Wirkungen auf den Säugling, den Frühgeborenen, und den Menschen allgemein hat (Dass sie sie hat, war ja bereits vielfältig dokumentiert worden).

Die grundlegende Antwort auf diese Frage ergab sich nach einem eingehenden Vergleich mit Frauenmilch auf der einen Seite, und Kuhmilch (und Schaf- und Ziegenmilch) auf der anderen Seite als die offensichtlichste Eigenschaft der Stutenmilch - ihre Frauenmilchähnlichkeit.
Ich habe das so formuliert:

Stutenmilch hat einzigartige Wirkungen auf den Menschen,

weil sie Frauenmilch ähnlicher ist, als jede andere Nutztiermilch.

Und Frauenmilch ist die einzige Nahrung,

die Mutter Natur speziell für den Menschen gemacht hat.


Frauenmilch ist das Lebenselixier des Säuglings. Stutenmilch kann in bestimmten Lebenssituationen und bei manchen Erkrankungen auch so etwas wie ein Lebenselixier für den Menschen sein. Deshalb habe ich diesen Untertitel für meinen Aufsatz gewählt.

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